Bautagebuch

14.12.2018

Eröffnung der neuen Sesselbahn K1 am Köhlerhagen Willingen

Das "K1"-Projekt am Köhlerhagen gilt als das bisdato größte Seilbahnprojekt im Sauerland. Die verbaute Technikentspricht in all seinen Facetten dem modernsten Stand. AmFreitag, 14. Dezember, findet nun die offizielle Eröffnung statt.Damit bekommt Willingen eine weitere Superlative: Deutschlandsderzeit modernste Sesselbahnanlage, den längsten Lift in Hessen.Ab Samstag, 15. Dezember, startet der offizielle Fahrbetrieb.
Pressemitteilung zur Eröffnung

Fakten Skigebiet Willingen 2018-19

Die Liftgemeinschaft Köhlerhagen, ein Unternehmen der Ettelsberg-Seilbahn Willingen, setzt mit dieser Investition im Weltcup-Ort Willingenauf die sichere, komfortable und leistungsstarke 8er-Sesselbahn aufalpinem Niveau. Sie ist damit nicht nur ein Ersatz für die 50 Jahre altenSchlepplifte Köhlerhagen 1 und 2, sondern der momentan längsteSessellift im Sauerland mit insgesamt fast 1.500 Metern.

Modernste Anlage Deutschlands
"Die Umsetzung dieses K1-Projektes ist die konsequente Fortführungunserer ganzjährigen Betriebsphilosophie am Ettelsberg – und das aufallerhöchstem Niveau: im Sommer wie im Winter", betont Jörg Wilke,Geschäftsführer der Liftgemeinschaft.
Das Zehn-Millionen-Projekt wurde mit der nötigen Kompetenz undErfahrung des Seilbahnspezialisten Doppelmayr aus Österreich umgesetzt.Erstmals wurde die Bahn der neuen D-Line-Baureihe als Achter-Sesselbahn in Deutschland aufgebaut. Rot-schwarze Komfortsessel undwindabweisende Wetterschutzhauben sorgen bei den Winter-Sesseln fürKomfort und perfekten Schutz vor Wind und Kälte auf dem Fünf-Minuten-Weg zum Gipfel. "Und unser besonderes Highlight: die erste Sesselbahnnördlich der Alpen, die sowohl Wetterschutzhauben auch eine Sitzheizunghat", freut sich Geschäftsführer Wilke über das ultimative Fahrerlebnis."Pro Stunde können so bis zu 3.000 Skiläufer den Weg nach oben alsVerschnaufpause nutzen und sich dazu noch aufwärmen".
Der trockene Sommer hat das Bauvorhaben begünstigt. "Wir hatten kaumAusfalltage ", freuen sich die Betriebsleiter Lars Ückert und RolfSchnurbus, "nur so konnten alle Arbeiten im Zeitplan durchgeführtwerden." Ende September wurde am Köhlerhagen nach Errichten derStützen das Seil aufgezogen.
Alle Sessel sind zusammengebaut, und die Berg- und Talstation nachmühevollen Erd- und Felsarbeiten des Sommers fertiggestellt. In derersten Dezemberwoche wurde die gesamte Anlage behördlichabgenommen. Neben den umfangreichen Bremsproben zur richtigenEinstellung der verschiedenen Bremsen wurden so auch Sommer- undWinterfahrten simuliert. Die Willinger Bergwacht absolvierte eineRettungsaktion aus dem Sessel und seilte die Fahrgäste ab. Mit Erteilungund Übergabe der Betriebsgenehmigung startet der offizielle Fahrbetriebam kommenden Samstag, 15. Dezember 2018. Die offizielle Eröffnung mitgeladenen Gästen findet am heutigen Freitag statt.

Komfortable Verkehrssituation
Zusätzlich ermöglichen der neue Fußgänger- und Autotunnel oberhalb derTalstation eine komfortable Parksituation an der Straße "Zur Ruthenaar"mit rund 350 kostenfreien Parkplätzen, von denen bereits 250fertiggestellt sind.
Ab der Wintersaison 2018/2019 ist die gesamte Köhlerhagenpiste frei vongefährlichen Verkehrskreuzungen. Die Verbindung der beiden Ski-BergeEttelsberg und Hoppernkopf/Ritzhagen wird deutlich vereinfacht. Durchdie Verlängerung der Skipiste Köhlerhagen bis zur neuen Bergstation nahedem Ettelsberg-Gipfelkreuz und unten im Tal bis zur neuen Talstation aufdem früheren Willinger Sportgelände beträgt die neue Länge der Piste nun1.600 Meter. "Das ist ein echter Gewinn für unser gesamtes Skigebiet",freut sich Geschäftsführer Jörg Wilke.

Moderne LED-Pistenbeleuchtung
Die bestehende Maschinenbeschneiung wurde außerdem um eine neueSchneileitung zwischen der Berg- und Talstation ergänzt. Sie ermöglichteine in Zukunft deutlich besserer Belegung der Skipiste mit technischemSchnee. Die im Winter 2010 errichtete provisorische Flutlichtanlage wurdedemontiert und durch eine neue Flutlichtanlage für den Nachtskilauf ersetzt:Die Köhlerhagenpiste erstrahlt künftig nachts als eine der ersten großenPisten Europas mit energieeffizienter LED-Technik.

Zentrale Liftkasse im Funktionsgebäude direkt an der Skipiste
Direkt an der Skipiste entsteht derzeit das neue Funktionsgebäude. Ziel istder Bau des Erdgeschosses noch in diesem Jahr. Die Fertigstellung desgesamten Gebäudes ist für den Frühsommer 2019 vorgesehen.
Hier wird auch die zentrale Liftkasse entstehen. Denn an der K1-Sesselbahn-Talstation direkt gibt es weder Tickets noch Parkplätze. DieTalstation selbst ist ausschließlich als Einstieg in die Bahn konzipiert.Zusätzlich zur Kasse entstehen im Funktionsgebäude zentral ein Ski- undBikeverleih sowie eine neue, speziell auf die Bedürfnisse von Bikern undWintersportlern abgestimmte Gastronomie.
Für den Winter 2018/2019 jedoch geht die alte Köhlerhütte in ihreallerletzte Saison und wird vom Willinger Brauhaus betrieben, so dass derGastronomiebetrieb sichergestellt ist. Außerdem wird es aufContainerbasis einen Ticketschalter für Liftkarten und einen Skiverleihgeben.

Ganzjähriger Bahnbetrieb
Willingen ist ein ganzjähriges Freizeit- und Reiseziel. Die Bahn wird in dergrünen Jahreszeit wiederum für den Bikepark genutzt. Parallel zum Bauder K1 wurden zusätzlich weitere Bike-Strecken angelegt. Die Bahn ist sokonzipiert, dass nicht nur Wintersportler bequem liften, sondern auchMountainbiker und Fußgänger. Ab Frühjahr 2019 kommen daher die dazueigens angeschafften Sommersessel zum Einsatz. Pro Sessel gibt es bis zufünf Bikehalterungen zum Befestigen der Sportgeräte. 1.200 Biker lassensich innerhalb einer Stunde nach oben auf den Gipfel des Ettelsbergsbefördern.

11.12.2018

Betriebsabnahme und Rettungsübung

Es ist vollbracht – nun ja, fast: die K1-Sesselbahn gleitet wie am Schnürchen den Köhlerhagen hinauf und hinab, die Wintersessel sind geputzt, frisch ausgesaugt und warten auf die ersten Gäste. Für den kommenden Freitag ist die offizielle Eröffnung der K1-Sesselbahn mit Politik und geladenen Gästen in Tal- und Bergstation mit anschließendem Empfang vorbereitet. Hier wird die offizielle Betriebsgenehmigung übergeben. Und dann startet der Bahnbetrieb für alle pünktlich am Samstagmorgen um 9 Uhr.

Die K1-Mannschaft hat sich mit Technik und Sesselbahn weiter vertraut gemacht, stellt die Kassensysteme auf, bestückt die Büros, installiert die Drehkreuze. Die Bagger graben ihre letzten Kanäle und planieren die Erde und schottern rund um die Talstation. Die Parkplätze an der Ruthenaar sind bereit, die Beschilderung angebracht: Es kann losgehen. Dafür war in den vergangenen 3 Wochen noch einiges zu erledigen.

Betriebsabnahme
Damit die K1-Bahn ihre offizielle Betriebsgenehmigung bekommt, hat Rotec-Prüfingenieurs Dirk Moll aus Stuttgart in den vergangenen zwei Wochen alles inspiziert und war zwischen Tal- und Bergstation, zwischen den Sesseln und auf den Stützen hoch am Köhlerhagen ständig unterwegs. Nur nach erfolgreicher Betriebsabnahme, dem dazugehörigen Gutachten und dem offiziellen Siegel darf die Bahn im Echtbetrieb starten.

Bremsproben
"Das sieht doch alles echt gut aus," kommentierte Dirk Moll den Zwischenstand und die Aufbauarbeiten an den Sesseln. Dann ging es ins Herz der Anlage: umfangreiche Bremsproben an der Sesselbahn wurden durchgeführt, um die Bremsen richtig einzustellen, Bremsverzögerungen zu testen sowie Sommer- und Winterfahrten zu simulieren. Dafür war auch Gewicht in den einzelnen Sesseln nötig. 20 t Streusalzsäcke simulierten Mitfahrer in den Sesseln – und sorgten dafür, die richtigen Einstellungen für Betriebs-, Sicherheits- und elektrische Bremsen zu finden. "Die Bahn muss egal wie in einer gewissen Zeit und in einem gewissen Normbereich zum Stehen kommen," erläuterte Dirk Moll diese Sicherheitsvorkehrungen. Und das tat die K1: Mit Hilfe der österreichischen Doppelmayr-Kollegen um ihren Projektleiter Daniel Mangold waren die Mitarbeiter vom K1 in ihrem Element und sehr erfolgreich.

Bergrettung
Auch die Willinger Bergwacht unterstützte die Liftgemeinschaft. Denn zur Abnahme gehören nicht nur bauliche Beschaffenheit der Gebäude, Brandschutzvorlagen und die Einhaltung aller technischen Normen, sondern auch ein getesteter Rettungsplan. Dafür galt es, in einer bestimmten Zeit 8 Personen aus einem Sessel sicher wieder nach unten zu bringen: Schwerstarbeit für die Bergwacht , die sich langsam den Sesseln zwischen Stütze 4 und 5 nähern mussten und die "Touristen" sorgfältig und ohne Hektik sicher abseilten. Auch hier: geglückt, so dass dem Echtbetrieb nichts im Wege steht.

02.11.2018

Update vom K1

Seit dem Seilspleiss hat sich viel getan am Köhlerhagen. Nachstehend findet ihr ein kleines Update von den Stationsbauwerken und natürlich den anderen Teilbaustellen rund um den Köhlerhagen samt Fotos.

Stationsbauten:
Die Stationsgebäude sind, abgesehen von letzten Innenausbauten nahezu fertiggestellt. Beide Stationen wurden bewusst nicht als Sportstation, wie z. B. an der Sesselbahn Ritzhagen und der Ettelsberg Kabinenbahn, sondern in Hallenbauweise errichtet.

Im Tal ermöglicht diese Bauweise neben dem Vorteil des Wetterschutzes einen bestmöglichen Schutz der Nachbarschaft vor möglichen Betriebsgeräuschen der Anlage.

"Die Bergstation steht mit ihrer Ankunftshöhe auf 840 m sehr frei auf der Spitze des Ettelsbergs. Hier war der Schutz unserer Gäste, Mitarbeiter sowie der Technik vor Wind und Wetter das ausschlaggebende Kriterium" erläutert Rolf Schnurbus, einer der K1-Betriebsleiter.

Seilbahntechnik:
Noch während die Gebäude komplettiert wurden, fand in der Garagierungshalle die Montage der insgesamt 98 (!) Sessel statt. Täglich rollten mehrere LKW mit jeweils vier Sesselbausätzen auf den Hof der Talstation und wurden umgehend von unserem Montageteam zusammengebaut.
Die Seilbahn selbst wurde mechanisch und elektrisch in Betrieb genommen. Derzeit laufen Einstellungs- und Programmierarbeiten in den Stationen. In der kommenden Woche startet dann der Probebetrieb und die Sessel drehen erstmals ihre Runden.

Skipiste / Beschneiungsanlage / Flutlicht
An der Piste werden in den nächsten Tagen die letzten Erdarbeiten im Bereich der Tal- bzw. Bergstation vorgenommen. So erkennt man z. B. den ehemaligen Fußballplatz unter 2-4 m Erdmaterial schon heute kaum noch wieder.
Die Schnei-Leitungen sowie die Entnahmeschächte sind alle verlegt und montiert. Sogar die Schneeerzeuger stehen im oberen Bereich des Hanges bereits an Ort und Stelle. Auch die bergseitige Hälfte der LED-Flutlichtanlage ist bereits montiert. Die talseitige Hälfte folgt bis Anfang Dezember.

Parkplätze / Tunnel / Straßenbau "Zur Ruthenaar"
Was ist ein Lift ohne die passende Infrastruktur: Nichts!
In der Straße "Zur Ruthenaar" wurden Fußgänger- und Fahrzeugtunnel fertiggestellt. Die vor- und nachgelagerten Parkflächen nebst Fußwegen werden bis Ende November geschottert und die Zufahrtstraße neu asphaltiert.
Im Winter 2018/2019 werden von den insgesamt über 350 Parkplätzen bereits über 270 zur Verfügung stehen. Die restlichen folgen nach Abbruch der Köhlerhütte und Abfuhr der letzten Erdmieten im Frühjahr 2019.

Liftkasse / Skiverleih / Gastronomie am K1
Unser Funktionsgebäude an den Parkplätzen bzw. direkt an der Piste wird leider erst im Frühsommer 2019 fertiggestellt. In diesem Winter werden wir daher letztmalig in der alt-ehrwürdige "Köhlerhütte" für Speis und Trank am K1 sorgen. Direkt daneben werden euch in mobilen Räumen mit der "Rentalstation K1" ein moderner Skiverleih und natürlich der Verkauf der Lifttickets zur Verfügung stehen. Alle diese Einrichtungen ziehen dann im Frühsommer ins neue Funktionsgebäude um.
Bitte bedenkt schon heute: An der Talstation gibt es weder Parkmöglichkeiten noch Tickets! Daher: Direkt "Zur Ruthenaar 3" ansteuern!

21.09.2018

Seilzug am Köhlerhagen

"Jetzt sieht es schon aus wie eine richtige Seilbahn" kommentierte der zukünftige Betriebsleiter mit einem Augenzwinkern den vollendeten Seilzug.

Vor zwei Wochen wurde das Tragseil der neuen Anlage von Fa. Teufelberger aus Österreich angeliefert und direkt vor dem Sommereingang der Talstation platziert.

An diesem Montag war es dann soweit: Der Seilzug begann.

In einem ersten Schritt wurden eine Spezialseilwinde und ein Kabelwagen der Seilzugfirma Kogler (A) in Position gebracht.

Erst wurde ein Hilfsseil über die Strecke gelegt. Damit wurde ein Zugdraht auf die gesamte Strecke gezogen. An diesem wurde danach das eigentliche Tragseil der Anlage auf gleiche Weise in einem mehrstündigen Prozedere aufgezogen.

Am Mittwoch und am Donnerstag wurden dann die beiden Seilenden durch den sogenannten Seilspleiß miteinander verbunden. Hierfür war ein Spezialist der Fa. Teufelberger vor Ort, der diesen, im wahrsten Sinne des Wortes, lebenswichtigen Schritt vollzog. Bei einem 50mm-Stahlseil mit einem Metergewicht von fast 10 kg übrigens eine äußerst schweißtreibende Angelegenheit für die vielen Helfer der Willinger Bergbahnen.

Am Donnerstagmittag war es dann vollbracht und das Seil wurde erstmals aufgelegt. Bevor nun jedoch die ersten Sessel ihre Runden drehen können, stehen noch aufwändige Einstellarbeiten entlang der gesamten Strecke auf dem Programm.

Für alle technisch interessierten findet ihr hier eine 1-A Erklärung des Seilspleiß unter: https://www.youtube.com/watch?v=4n0iX4CskJA

01.09.2018

Tunnelbau am Köhlerhagen

"Eigentlich wollten wir nur zwei alte Schlepplifte ersetzen," kommentiert K1-Geschäftsführer Wilke die Situation, "doch am Beispiel der dafür notwendigen Tunnelbaumaßnahmen von über 260 m (!) Gesamtlänge sieht man eindrücklich die hohe Komplexität dieses Großprojektes."

Um eine verkehrsfreie Skipiste bis hinunter zur Talstation herstellen zu können, ist es unumgänglich, sämtliche anderen Verkehrswege von der Skipiste zu "entfernen". Hierfür entschied man sich in allen vier Fällen für ein Stahlprofilsystem der Fa. HAMCO aus Dinslaken.

Bereits zur Saison 2016/2017 wurde die Zufahrtsstraße zum Waldhotel mittels Verkehrstunnel unter die Köhlerhagenpiste verlegt. Vorher führte die Piste einfach quer über diese Straße.

Um auch im Talbereich eine für den Wintersportler optimale und für alle anderen Verkehrsteilnehmer sichere Pistenquerungen anbieten zu können, wurden hier ebenfalls aufwändige Maßnahmen ergriffen:

Die K1-Zufahrtsstraße zu den Parkplätzen, dem Skiverleih, der Gastronomie und der Sesselbahnkasse wird derzeit in eine Röhre (analog Waldhoteltunnel) unter die künftige Piste gelegt.
Da in diesem Bereich nicht nur mit Begegnungsverkehr im Tunnel, sondern auch ganzjährig mit einem erhöhten Fußgängeraufkommen zu rechnen ist, wird parallel ein separater Fußgängertunnel eingebaut. Dieser ist grundsätzlich baugleich, hat allerdings einen geringeren Querschnitt. Durch diesen Tunnel können künftig alle Fußgänger in Richtung Ruthenaar, sowie die Ski- und Bikegäste von den vorgelagerten Parkplätzen zu jeder Zeit sicher die Piste kreuzen.

Last but not least musste auch für die Pistenquerung mit dem Flusslauf der "Hoppecke" eine Lösung gefunden werden. Hier wurde auf zwei 66 m langen Betonwänden entlang des Bachbettes eine Metallschale aufgebracht, über die künftig die Skifahrer zur Talstation gleiten werden.

Allgemeiner Baustatus:

Strecke und Pistenbau: Sämtliche Leitungen sind bis oberhalb der Tunnelbaustelle verlegt und warten auf deren Fertigstellung. Die Pistenbauarbeiten sind abgeschlossen und die Bauflächen fast vollständig mit Heu angedeckt.
Bergstation: Hier wird gerade mit Hochdruck an der Stahlhalle und dem Kommandostand gearbeitet.
Auch an der Talstation beginnt am 3.9. der Stahlbau für die Ausfahrthalle. Parallel zum Stahlbau beginnen die Dachdecker ihre Arbeit.
Direkt im Anschluss startet die Doppelmayr-Mannschaft mit dem Einbau der Sesselgaragierung. Die Seilbahntechnik und Ausfahrtsverkleidung sind schon bereit für den Seilzug.
Ausblick: Das 50 mm starke Förderseil wird in den nächsten Tagen angeliefert und soll ab dem 17.09.2018 aufgezogen werden.

18.08.2018

Neue Webcam mit Blick auf die Bergstation der K1

Die neue Webcam bietet einen Blick vom Hochheideturm auf die neu entstehende Bergstation der K1 Sesselbahn.
Weiter zu den Webcams

11.08.2018

Seilbahntechnik für Berg- und Talstation

Nachdem sich der "Helikopter-Hype" wieder gelegt hat, gehen die Arbeiten weiter mit Schwung voran:

In den letzten beiden Wochen wurde die Seilbahntechnik an der Bergstation nebst Antrieb und Umlenkscheibe montiert. Die sechsköpfige Mannschaft aus Doppelmayr- und Köhlerhagen-Mitarbeitern haben die tonnenschwere Mechanik zusammengesetzt und verschraubt.
Ab dem 20.08.18 wird die Stahlhalle der Bergstation geliefert und aufgebaut. Bis dahin sind noch letzte kleine Beton- sowie die Rückbauarbeiten der aufwändigen Schalungselemente zu erledigen.

Am 13.08.18 startet die Montage der Stationstechnik inklusive der Abspannanlage in der Talstation. Direkt im Anschluss wird auch hier die Ausfahrtshalle um die Technik herum gebaut.

Auf der Strecke werden noch diverse Restarbeiten erledigt, sodass sich die Bauarbeiten immer mehr auf die beiden Stationen sowie die Tunnelanlagen im Bereich Ruthenaar konzentrieren.

Wenn die Arbeiten weiter planmäßig vorangehen, kann voraussichtlich in der ersten Septemberhälfte das Förderseil geliefert und aufgezogen.

25.07.2018

Helikoptermontage Stütze 8

Ein Highlight des bisherigen Seilbahnbaus am Köhlerhagen war die heutige Stützenmontage mit einem Schwerlasthelikopter.

13 der 14 Stütze unserer neuen Sesselbahn konnten wir durch gezielte Planung so positionieren, dass sie problemlos mittels Autokran montiert werden konnten.
Sehen Sie ein Video des hr der Montage der Stütze 8 - https://www.hessenschau.de/...

Bei Stütze 8 im Steilhang des Köhlerhagen war dies nicht so einfach möglich. Es bestand die Wahl zwischen dem Bau einer aufwändigen Baustraße in den Steilhang nebst Standfläche für einen Kran. Dies wäre nur mit riesigem technischen Aufwand und kaum ohne die Beeinträchtigung der unmittelbar angrenzenden Borstgrasbestände möglich gewesen. Daher wurde die Entscheidung gefällt, diese Stütze mit einem Helikopter zu montieren.

Am heutigen Mittwoch war es soweit. Nach kleineren Verzögerungen schwebte gegen 11.45 Uhr die KAMOV, ein Spezialhubschrauber der eidgenössischen Firma HELISWISS in Willingen ein.

Nach einem Briefing aller am Bau beteiligten Personen, sowie der Vorbereitung der zu fliegenden Bauteile ging es dann ganz schnell: Die vier Bauteile (Stützenschaft, -joch und die beiden Rollenbatterien) wurden nacheinander angehangen, zum Standort geflogen dort aufgesetzt und befestigt. Noch während die Bodencrew die wichtigsten Schrauben anzog, holte die KAMOV bereits Nachschub. In rekordverdächtigten 18 Minuten waren alle Teile an Ort und Stelle.

Danke an dieser Stelle an die hieran beteiligten Mannschaften der HELISWISS, DOPPELMAYR und natürlich dem Team vom Ettelsberg, die diese Aufgabe mit Bravour und vor allen Dingen unfallfrei erledigt haben.

21.07.2018

"Home of K1" wächst

Eine moderne Sesselbahnanlage wie unsere 8er Sesselbahn erhält natürlich auch zwei passende Stationsgebäude:

An der neuen Bergstation wurden die Betonarbeiten am Kellergeschoss sowie den Tragfundamenten der Seilbahnanlage abgeschlossen. Im Außenbereich wird derzeit noch eine Stützwand erstellt. Parallel wird die Station bereits wieder mit Erdmaterial angefüllt, damit am 30.07. die Stationstechnik sowie die eigentliche Halle darum montiert werden kann.

Auch die Talstation wächst aus dem Boden. Seilbahnfundamente, Förderbandgrube sowie die tragende Mittelwand wurden betoniert. Derzeit werden Garagierung und Stationshalle auf ihre spätere Höhe aufgefüllt. Parallel entsteht das Traggerüst der Station. Täglich bringen Transporter die Fertigbetonelemente, die inzwischen die Gebäudeform erahnen lassen. Mitte August beginnt dann auch in der Talstation die Montage der Seilbahntechnik.

Der Leitungsgraben ist bereits 400 m oberhalb der Talstation angekommen. Im sensiblen oberen Bereich wurde die Heide wieder angedeckt. Hier erinnert schon heute nicht mehr viel an die intensiven Arbeiten der letzten Monate.

Der Bachdurchlass ist fertig und wird derzeit lagenweise mit Erdmaterial verfüllt, um den Anschluss an den darüber liegenden Straßentunnel "Ruthenaar" herzustellen. Das riesige Erdlager auf dem Gelände wurde hierfür im wahrsten Sinne des Wortes "dem Boden gleich gemacht."

05.07.2018

Erste 8er-D-LINE-Sesselbahn der Welt heißt K1

Im Jahr 2016 führte der Weltmarktführer im Seilbahnbau seine neue "D-LINE"-Generation in den Seilbahnmarkt ein. Nachdem die ersten Kabinenbahnen und 6er-Sessellifte inzwischen erfolgreich laufen, entsteht am Köhlerhagen nun die erste 8er-Sesselbahn dieser Baureihe WELTWEIT!

Da der Baustart leider um ein Jahr verschoben werden musste, teilt sich K1 diesen Titel mit zwei weiteren Bahnen, die parallel in Österreich bzw. den USA gebaut werden.

D-LINE ist der Name der neuesten Seilbahngeneration aus dem Hause Doppelmayr. Darin verarbeitet sind 205 Neuerungen, 31 Innovationen und 14 Patente im Seilbahnbau.
Neben einer Vielzahl von kleinen und großen technischen Finessen, sind es vor allen Dingen folgende Punkte, die K1 für unsere Gäste merklich von bestehenden Bahnsystemen unterscheiden wird:

  • Die Sessel haben eine um jeweils 5 cm breitere Sitzfläche für maximalen Sitzkomfort.
  • Die Sessel sind mit einer ergonomischen Sitzpolsterung ausgestattet.
  • Eine neue Formung der Wetterschutzhauben (Bubbles) vermittelt im geschlossenen Sessel ein großzügiges Raumgefühl.
  • Durch die Dämpfung und Optimierung vieler (beweglicher) Anlagenbauteile ist die D-LINE besonders geräusch- und vibrationsarm ausgeführt.
  • Auch die gänzlich in schwarz und rot gehaltenen Wintersessel werden in Deutschland neue Maßstäbe in Sachen Styling setzen.

Weltneuheit am K1:
Erstmals wird eine Sesselbahn mit zwei Sesselgarnituren für den Wintersportbetrieb und für den Bikebetrieb ausgestattet.
Folgender Ansatz steht für uns hinter dieser aufwändigen Bestückung der neuen Anlage: 
Es stand für uns von Anbeginn der K1-Planungen außer Frage, dass diese 1,5 km lange Sesselbahn für Wintersportler als wichtigstes Komfortmerkmal mit Wetterschutzhauben ausgestattet werden muss!
In der schneefreien Jahreszeit hingegen wird für den Biketransport ein spezieller Sessel mit rückwärtig angebrachten Bikehalterungen benötigt.
Da eine Umrüstung beider Systeme sich zwischen äußerst zeitaufwändig bis praktisch unmöglich bewegt, fiel die Entscheidung zur Anschaffung von zwei separaten Sesselsystemen. Diese Lösung verspricht künftig höchste Flexibilität: Die Sesselbahn kann von einem auf den anderen Tag vom Bike- in den Skibetrieb wechseln – und umgekehrt! Ein zentraler Baustein in unserem Ganzjahreskonzept am Köhlerhagen.

Hintergrund:
Unser Partner in Sachen Seilbahntechnik, die Doppelmayr/Garaventa-Gruppe aus Wolfurt in Vorarlberg (Österreich), ist Weltmarktführer im Seilbahnbau! Ob Schlepplift, Sessel- oder Kabinenbahn, Pendelbahn oder Spezialanfertigung. Ob Gebirge oder urbaner Lebensraum. Überall auf dem Globus stößt man auf eine der inzwischen 14.900 von Doppelmayr gefertigten Seilbahnsysteme. Jährlich kommen über 100 Anlagen hinzu. Mit über 2.700 Mitarbeitern erwirtschaftet die Gruppe rund 800 Mio. € p. a..
Spannende und interessante Einblicke in die Welt der Seilbahnen finden Sie unter www.doppelmayr.com. Detaillierte Produktvideos zum Thema D-LINE unter https://www.doppelmayr.com/systeme/neu-d-line/. Viel Spaß beim Stöbern!

27.06.2018

Tunnelmontage hat begonnen

Große Erdbewegungen finden derzeit im Bereich des Straßendurchlasses "Zur Ruthenaar" statt.

Für die neue Höhe der Ruthenaar-Straße werden insgesamt über 11.000 m³ Erdmaterial bewegt.

Der Verlauf der Straße wird auf über 250 m um bis zu 3 m abgesenkt. Zum Einen geschieht dies um die Mindesthöhe der Sessel zur Straße einzuhalten und zum Anderen um die Piste hinunter zur Talstation in Summe nicht zu steil werden zu lassen.

Der Bereich für den 66 m langen Tunnel ist bereits ausgehoben. Er wird nun mit einem vorgeformten Sandbett versehen, in den die Tunnelröhre ab dem 05. Juli eingebaut wird.
Vorher wird bereits die Halbschale auf den Bachdurchlass der Hoppecke montiert, so dass im Laufe des Juli mit dem Pistenbau auf den Tunneln von unten nach oben begonnen werden kann.

An der Bergstation gehen die Betonarbeiten in den Endspurt. Es wird im Akkord geschalt und betoniert. Und das auch während des Fußball-Länderspiels. Hochachtung!

Bei den Stützen ist derzeit Feinarbeit gefragt. Verkabelung und millimetergenaue Ausrichtung sind angesagt, damit Stützen und Rollenbatterien für den Seilzug bereit sind.
Das Seil wird dann nach vollständiger Fertigstellung der Stützen sowie Antriebs- und Gegenstation aufgezogen. Dies wird voraussichtlich Mitte September geschehen.

22.06.2018

Stützen wurden montiert

Nach den aufwändigen Vorarbeiten der letzten Wochen wurden diese Woche die meisten Stützen aufgestellt.

4-7 und 9-14 stehen. Die Stützen 1-3 werden in Kalenderwoche 26 montiert. Nr. 8 folgt Ende Juli per Helikopter. Mitte Juli beginnt die seilbahntechnische Montage der Stationen.

Der Kabelgraben ist im Steilhang angekommen. Parallel wird bereits an den Rohrleitungen im mittleren bzw. unteren Pistenabschnitt gearbeitet.

Der Bachdurchlass wurde verfüllt und die künftige Bachsohle eingebaut. Am Mittwoch beginnen die ca. einwöchigen Arbeiten am die Arbeiten am Metallprofil, welches den Bachdurchlass / Tunnel nach oben vollenden wird.

Das Untergeschoss der Bergstation wächst derzeit zügig nach oben und auch an der Talstation laufen die Fundamentierungsarbeiten für den Hallenbau an.

18.06.2018

Die erste Stütze steht

Nachdem die Spezialisten der Fa. Doppelmayr mit ihren Montagearbeiten begonnen haben, werden erste Teile der Strecke langsam sichtbar.

So wurden in den vergangenen 14 Tagen sämtliche Teile der Stützen mittels Spezial-LKW an ihren zukünftigen Standort gefahren.
Dort wurde dann die Hauptbestandteile (Stützenschaft, -joch und Rollenbatterien vormontiert und teilweise die Stützenschäfte schon aufgestellt. In dieser Woche wird dann ein großer Teil der Stützen mittels Mobilkran montiert.

Stütze 14 (vor der Bergstation) konnte bereits aufgestellt werden und gibt einen ersten Eindruck auf das Format der neuen Sesselbahn.

Stütze 8 soll an ihren späteren Einsatzort im Steilhang geflogen werden. Der Termin hat sich allerdings verschoben und wird voraussichtlich erst im Laufe des Juli stattfinden. .

Was passiert auf den anderen Teilbaustellen:

  • Die Leitungen sind auf dem Plateau fast vollständig verlegt. Hier wird in Kürze die Heidevegetation wieder auf den Graben aufgebracht.
  • In den Stationen wachsen die Tragfundamente im Eiltempo aus dem Boden. Die Konturen der Bauwerke werden langsam sichtbar.
  • Die Betonarbeiten am Bachdurchlass sind abgeschlossen. Hier wird nun das (Hoch-)Baufeld geräumt und die Tunnelwände von außen verfüllt, damit in der nächsten Woche pünktlich die Arbeiten am Tunneldach beginnen können.

04.06.2018

Montagebeginn

Die letzten Wochen standen im Zeichen der diversen Streckenfundamente. Jetzt beginnen die Doppelmayr-Monteure mit der Montage der ersten Stützen.

Acht der vierzehn Stützenfundamente wurden bereits fertiggestellt. Die restlichen sechs werden ebenfalls in den nächsten Tagen fertig. Unwesentlich später werden auch die Fundamente für die Stationstechnik erstellt, sodass die Montage der Seilbahntechnik nun beginnen kann...

Hierzu wird ein Team aus zwei Monteuren und vier bis sechs Bahnmitarbeitern in den nächsten Wochen sämtliche Stützenbauteile zusammenschrauben und diese mittels Kranwagen auf die Fundamente setzen.
Begonnen wird mit der Vorbereitung der Bauteile für Stütze 8. Diese wird in der 24. KW mittels Schwerlasthelikopter montiert.

Was passiert auf den anderen Teilbaustellen:

  • Die Leitungsverlegung nähert sich mit großen Schritten ihrer größten Herausforderung: Dem Steilhang.
  • In der neuen Talstation entstehen derzeit die Fundamente für die Seilbahntechnik. Im Anschluss beginnen die Arbeiten am eigentlichen Gebäude.
  • die Bodenplatte der Bergstation wurde bereits betoniert. Hier beginnt jetzt der Bau der Wände sowie der Stationssteher für die Seilbahntechnik.

11.05.2018

Stützenfundamente wachsen

Damit die Doppelmayr-Monteure im Juni pünktlich mit ihrer Arbeit beginnen können, werden derzeit die Stützenfundamente erstellt:

Im Tal werden die riesigen Drahtkörbe als Bewehrung für die Stützenfundamente vorbereitet. Diese werden nach und nach mit schwerem Gerät zu ihren Standorten gebracht und dort eingebaut. ...

Damit dies geschehen kann, werden parallel die Baugruben für die mächtigen Sesselbahnstützen ausgebaggert, sowie mit einer Splitt- und Sauberkeitsschicht versehen. Dann wird die Bewehrung eingebaut und die Ankerplatten, auf denen später die Seilbahntechnik aufgeschraubt wird, eingesetzt. Hier ist die Präzision der Baufirmen gefragt, denn die Einbautoleranzen dieser Teile liegen deutlich unter 1 cm! Eine echte Herausforderung.

Straßensperrung: Wir bitten um Verständnis, dass wir die Straße "Zur Ruthenaar" für einige Monate für Fahrzeuge und Fußgänger sperren müssen. Hier starten gerade die Arbeiten am neuen Straßendurchlass. Die Umleitung via Hoppecketalstraße ist ausgeschildert.

Was passiert auf den anderen Teilbaustellen:

  • Die Fundamente des Bachdurchlasses wachsen stetig;
  • ein Schreitbagger gräbt derzeit den Leitungsgraben im Steilhang;
  • an der Bergstation wurde der Baukran für den anstehenden Hochbau aufgestellt.

Save the date: Ein schonender Umgang mit der Natur steht bei der Baumaßnahme ganz vorn. Daher wird in der 24. Kalenderwoche die Stütze Nr. 8 im Steilhang mit einem Helikopter montiert!

30.04.2018

Tiefbauarbeiten

Nach der Baustelleneinrichtung und dem Abschluss diverser Vorarbeiten geht es nun an den verschiedenen Baustellen mit Schwung an die Arbeit:

Während im Tal die Bauarbeiten am Gewässerdurchlass "Hoppecke" begonnen haben, sieht man den Berg hinauf Bagger, Fräsen und Raupen bei der Arbeit ...

So wurde das Baufeld der neuen Bergstation bis auf die Gründungsebene ausgekoffert. Hier beginnen in Kürze die Hochbauarbeiten für das Gebäude, welches künftig die K1-Antriebstation, sowie im Untergeschoss ein Lager für Pistenraupe und Schneeerzeuger beherbergen wird.

Große Erd- und Steinhaufen entlang der Trasse markieren die Baugruben der 14 Seilbahnstützen. Während die Bagger noch mit dem guten Willinger "Vaterboden" kämpfen, entstehen im Tal bereits die Bewehrungskörbe, die später in den Fundamentgruben verbaut werden.

Für den Leitungsgraben wurde der Oberboden sorgfältig abgeschält und seitlich gelagert. In dieser Woche beginnen die Verlegearbeiten. Während dieser Maßnahme werden in den insgesamt ca. 3 km Gräben über 37 km (!) verschiedenster Medien, von der Gussrohrleitung bis zum feinen Datenkabel verlegt.

16.04.2018

Baustart!

Nun geht es los auf den Baustellen am Köhlerhagen. Nachdem die Baufelder erfolgreich auf Bomben und Granatenfunde untersucht wurden, rollen nun die Bagger.

Reges Treiben herrscht daher vom Hoppecketal bis hinauf auf den Ettelsberg. Während die Bodenverbesserungen für die neue Talstation laufen, werden zur Zeit die diversen Teilbaufelder hergerichtet und bestückt. Hier ein erster kurzer Überblick:

Die alte Skibrücke über die Hoppecke wurde entfernt. Hier wurde der Fluß auf ca. 80 m vorübergehend verrohrt und mit den Baumaßnahmen am Bachdurchlass unter der künftigen Skipiste begonnen.

Die Fundamentgruben der ersten Stützen sind ausgehoben und warten auf den Einbau der Bewehrungselemente, welche parallel an der Straße "Zur Ruthenaar" vorbereitet werden.

Auf dem Berg werden erste Energie- und Wasserleitungen von der Bergstation der Kabinenbahn zum Baufeld der neuen Bergstation verlegt. Diese versorgen zunächst die Baustelle und später die Station selbst.

Auf der Grabentrasse werden z. Zt. Teilbaufelder und besonders schützenswerte Geländeabschnitte ein- bzw. ausgezäunt, um den Eingriff in die Natur auf das absolut notwendige Maß zu begrenzen.

Über den weiteren Baufortschritt und sicher viele interessante Details zu "K1" werden wir euch ab sofort an dieser Stelle regelmäßig auf dem Laufenden halten.

05.04.2018

Heckmann-Bau als Generalunternehmer zum Bau beauftragt

04.04.2018: Heckmann-Bau als Generalunternehmer zum Bau von "K1" beauftragt Die Wintersaison 2017-2018 ist nach bemerkenswerten 110 Tagen Geschichte. Unmittelbar nach Ostern fiel nun der Startschuss zu den umfangreichen Bauarbeiten am neuen Sessellift.

Die Liftgemeinschaft Köhlerhagen hat sich für sämtliche Hoch- und Tiefbaugewerke für eine Zusammenarbeit mit dem renomierten Unternehmen HECKMANN-BAU aus dem benachbarten Brilon als Generalunternehmung entschieden.

K1-GF Jörg Wilke: "Wir freuen uns, einen so begeisterungsfähigen, engagierten und vor allem leistungsfähigen Partner für diese komplexe Aufgabenstellung gewonnen zu haben. Wir sind sicher, dass uns Firma Heckmann sämtliche Bauwerke termingerecht erstellen wird, damit wir pünktlich am 01.12.2018 den Fahrbetrieb am Köhlerhagen aufnehmen können."

Fa. Heckmann zeichnet somit für die Tal- und Bergstation, die Stützenfundamente, sämtliche Leitungsgräben sowie die beiden Tunnel im Talbereich nebst Parkflächen verantwortlich.

Der symbolische Spatenstich erfolgte gestern durch die K1-Aufsichtsräte W. Kaessmann, H.J. Kesper, M. Wilke, K. Krämer und G. Kesper, K1-Geschäftsführer Wilke gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Fa. HECKMANN, Josef Thiele, am Baufeld der neuen Talstation.

23.02.2018

K1 erhält LED-Pistenbeleuchtung

Das "K1"-Projekt gilt als das bis dato größte Seilbahnprojekt im Sauerland. Die verbaute Technik entspricht in all seinen Facetten dem modernsten Stand der Seilbahntechnik.

Nun steht es fest: Auch die neue Flutlichtanlage für den Nachtskilauf wird ein technischer Meilenstein.

Damit auch die Köhlerhagenpiste künftig nachts im richtigen Licht erstrahlt, unterzeichnete die Liftgemeinschaft Köhlerhagen vor wenigen Tagen mit Martin Leidl, dem Geschäftsführer der Firma LUMOSA GmbH, den Vertrag über die Lieferung einer der ersten großen Pistenbeleuchtungsanlagen Europas mit energieeffizienter LED-Technik.

"Eine optimale Pistenausleuchtung durch die innovative Mehrmodultechnik, die Langlebigkeit der LED Technik und eine äußerst energiesparende Wirkungsweise zeichnen die neue Anlage aus. Mit diesen Eigenschaften passt das Produkt von LUMOSA hervorragend in unser innovativ nachhaltiges Gesamtkonzept" freut sich K1-Geschäftsführer Jörg Wilke.

Firma LUMOSA ist einer der führenden Anbieter in der Ausleuchtung von Sportstätten. "Mit der neuen Anlage am Willinger Köhlerhagen möchten wir dem internationalen Seilbahnmarkt unsere Kompetenz in der Ausleuchtung von Skipisten präsentieren" erläutert Martin Leidl bei der Vertragsunterzeichnung.

Foto: Von links: Martin Leidl (Lumosa GmbH), Jörg Wilke (Liftgemeinschaft Köhlerhagen).

20.01.2018

Vorbereitung Baufeld Talstation

Das größte Einzelbauwerk der neuen Sesselbahnanlage wird ohne Zweifel die Talstation mit der Garagierungshalle werden. Um im Frühjahr sofort mit den Baumaßnahmen beginnen zu können, wurden bereits einige vorbereitende Arbeiten durchgeführt:

So wurde der Mutterboden abgeschoben und der Asphalt des Baufeldes aufgefräst. Tore, Banden, Mannschaftsbänke, Fangnetze, Zaunanlagen und die bergseitigen Flutlichtmasten wurden demontiert. Die ersten Wochen des Jahres wurden zudem dafür genutzt, dass ehemalige Clubheim zu entkernen und abzureißen. Somit können im Frühjahr, sobald es die Witterung zulässt, die Arbeiten zum Bau der Talstation beginnen.

16.12.2017

Erste Sessel eingetroffen

Der Spruch "Vorfreude ist die größte Freude" passt natürlich sehr gut in die Vorweihnachtszeit. Er passt aber auch hervorragend zu den beiden ersten Sesseln der neuen Köhlerhagen-Anlage "K1".

Diese wurden vor einigen Tagen in Willingen angeliefert. Einer wurde bereits im Besucherzentrum, direkt vor der Tourist-Information aufgebaut.

Dort können alle, die es nicht abwarten können, schon einmal probesitzen und sich auf den Start von "K1" im kommenden Winter freuen.

Hierbei handelt es sich im Übrigen um einen Wintersessel mit Wetterschutzhaube. Im Anfangsausbau kommen hiervon ab Dezember 2018 60 Stück zum Einsatz. Bei den Sommersesseln musste für die Bikehalterungen an der Sesselrückseite leider auf einen Wetterschutz verzichtet werden.

26.10.2017

Erste Projektvorstellung

Endlich ist es soweit:
Erstmals haben wir Pressevertretern zum Auftakt das Bauprojekt K1-Willingen im Detail vorgestellt: Zum Pressebericht.
Bundesweite Abdrucke, Radio O-Töne und ein TV-Bericht sind das Ergebnisse.

16.10.2017

Rodung der Baufelder

Derzeit wird das gute Wetter genutzt, um die diversen Baufelder sowie die Trasse zur Errichtung der neuen Sesselbahn im kommenden Jahr freizustellen.

So wurde bereits der Bereich der neuen Bergstation vom Fichtenbestand befreit. Jetzt geht es an Teile der neuen Skipiste oberhalb der Schlepplift-Talstation "Köhlerhagen 2", die hier künftig leicht verlegt wird.

Zwischen alter und neuer Bergstation wird die bis zu 0,5 m hohe Heide etwas gestutzt um sowohl den Bau- und später Wintersportbetrieb zu ermöglichen.
Zudem bekommt die Sesselbahn ihre aus Sicherheitsgründen vorgeschriebene 20 m breite baumfreie Trasse.

Zu guter Letzt werden noch einige Bäume entlang der Hoppecke entnommen. Hier sollen künftig Skifahrer in Richtung Talstation schwingen bzw. die Sesselbahn bergwärts fahren. Bei planmäßigem Verlauf sollen diese Arbeiten bis Ende Oktober abgeschlossen sein.

11.10.2017

Baubeginn neue Bikestrecken

Was lange währt wird endlich gut. Wenn diese Weisheit stimmt, werden die neuen Bikestrecken am Ettelsberg mit Sicherheit sehr gut. Warum? Seit dem Frühsommer hatte sich der Baustart immer wieder verzögert, da Streckenbauer Diddie Schneider noch diverse Projekte in Europa fertigzustellen hatte und das Wetter nicht immer mitspielte...

Nun ist es aber soweit und der Meister arbeitet sich mit seinem Bagger langsam aber sicher auf der ersten Strecke talwärts.

Beide Strecken starten nahe Gipfelkreuz und führen hinab bis zur Talstation der neuen Sesselbahn "K1". Jede von ihnen wird damit ca. 3 km (!) lang sein. Die parallel verlaufende Freeridestrecke wird ebenfalls von ihrem heutigen Ende bis hinab ins Tal verlängert.

Die erste Strecke wird ein "Flow-Country-Trail", die derzeit beliebteste Streckenart in Europas Bikeparks.

In den Bau der zweiten Strecke wird Streckenpapst Schneider vor allem die Erkenntnisse aus der großen Kundenbefragung 2016 einfließen lassen, sodass hier sicher eine sehr speziell auf die Wünsche unserer Willinger Kunden abgestimmte Strecke entstehen wird.

Das Wetter wird es zeigen, wie viele Meter die Streckenbauer in diesem Jahr noch schaffen. Die endgültige Fertigstellung ist auf jeden Fall für den Spätsommer 2018 vorgesehen.

17.08.2017

Planfeststellungsbeschluss übergeben

Am 17.08.2017 bekamen wir von unserer technischen Aufsichtsbehörde, dem Regierungspräsidium Kassel, den Planfeststellungsbeschluss zum Bau der neuen 8er-Sesselbahn "K1" überreicht.

In seiner Ansprache würdigte Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke die gute, schnelle und pragmatische Zusammenarbeit zwischen den Verfahrensbeteiligten. Besonders hob er die Leistung der beteiligten Fachdezernate, allen voran dem Team des Verkehrsdezernates unter Leitung von Herrn Steinmetz sowie die Mitarbeiterinnen der Oberen Naturschutzbehörde um Frau Müller, in der Bearbeitung dieses anspruchsvollen Verfahrens hervor.

Als nächster Schritt wird der fertige Beschluss nun nochmals zwei Wochen öffentlich ausgelegt. Sollte in der daran anschließenden vierwöchigen Frist keine Klage gegen das Verfahren eingehen, könnte mit dem Bau Anfang Oktober begonnen werden.

02.12.2016

"Waldhotel-Tunnel" fertiggestellt

Die Kreuzung von Straße und Köhlerhagenpiste war in Punkto Gefahr und Komfort sowohl den Fahrzeuglenkern als auch den Wintersportlern schon lange ein Dorn im Auge. Mittels eines 65 m langen und über 5 m breiten Tunnels wurde dieses Manko nun beseitigt.

In der ca. dreimonatigen Bauphase wurden ca. 10.000 m³ bester "Vaterboden" ausgehoben, das Tunnelprofil eingebaut und die Röhre lagenweise wieder eindeckt. Die Piste darüber wurde eingesät und abgesichert.

Gestern wurde die Asphaltdecke auf die neue Zuwegung zum Waldhotel aufgetragen. Ab heute gelangen Angestellte, Lieferanten und Gäste bequem unter der Skipiste hindurch zum Hotel. Die provisorische Baustraße wird in Kürze vollständig zurückgebaut.

Bis zum Bau der Sesselbahn wird die Pistenüberfahrt nur auf einem kleinen Teil nutzbar sein. Im Endausbau wird die Skipiste an dieser Stelle eine Gesamtbreite von ca. 60 Metern haben.

Zudem wird für Mountainbiker und Fußgänger jeweils ein Weg angelegt, der in den Sommermonaten talseitig außen um den Tunnel herumführt. In gleicher bzw. ähnlicher Bauart werden 2018 der Pistentunnel über die Straße "Zur Ruthenaar" und über die Hoppecke entstehen.