Bautagebuch

11.08.2018

Seilbahntechnik für Berg- und Talstation

Nachdem sich der "Helikopter-Hype" wieder gelegt hat, gehen die Arbeiten weiter mit Schwung voran:

In den letzten beiden Wochen wurde die Seilbahntechnik an der Bergstation nebst Antrieb und Umlenkscheibe montiert. Die sechsköpfige Mannschaft aus Doppelmayr- und Köhlerhagen-Mitarbeitern haben die tonnenschwere Mechanik zusammengesetzt und verschraubt.
Ab dem 20.08.18 wird die Stahlhalle der Bergstation geliefert und aufgebaut. Bis dahin sind noch letzte kleine Beton- sowie die Rückbauarbeiten der aufwändigen Schalungselemente zu erledigen.

Am 13.08.18 startet die Montage der Stationstechnik inklusive der Abspannanlage in der Talstation. Direkt im Anschluss wird auch hier die Ausfahrtshalle um die Technik herum gebaut.

Auf der Strecke werden noch diverse Restarbeiten erledigt, sodass sich die Bauarbeiten immer mehr auf die beiden Stationen sowie die Tunnelanlagen im Bereich Ruthenaar konzentrieren.

Wenn die Arbeiten weiter planmäßig vorangehen, kann voraussichtlich in der ersten Septemberhälfte das Förderseil geliefert und aufgezogen.

25.07.2018

Helikoptermontage Stütze 8

Ein Highlight des bisherigen Seilbahnbaus am Köhlerhagen war die heutige Stützenmontage mit einem Schwerlasthelikopter.

13 der 14 Stütze unserer neuen Sesselbahn konnten wir durch gezielte Planung so positionieren, dass sie problemlos mittels Autokran montiert werden konnten.
Sehen Sie ein Video des hr der Montage der Stütze 8 - https://www.hessenschau.de/...

Bei Stütze 8 im Steilhang des Köhlerhagen war dies nicht so einfach möglich. Es bestand die Wahl zwischen dem Bau einer aufwändigen Baustraße in den Steilhang nebst Standfläche für einen Kran. Dies wäre nur mit riesigem technischen Aufwand und kaum ohne die Beeinträchtigung der unmittelbar angrenzenden Borstgrasbestände möglich gewesen. Daher wurde die Entscheidung gefällt, diese Stütze mit einem Helikopter zu montieren.

Am heutigen Mittwoch war es soweit. Nach kleineren Verzögerungen schwebte gegen 11.45 Uhr die KAMOV, ein Spezialhubschrauber der eidgenössischen Firma HELISWISS in Willingen ein.

Nach einem Briefing aller am Bau beteiligten Personen, sowie der Vorbereitung der zu fliegenden Bauteile ging es dann ganz schnell: Die vier Bauteile (Stützenschaft, -joch und die beiden Rollenbatterien) wurden nacheinander angehangen, zum Standort geflogen dort aufgesetzt und befestigt. Noch während die Bodencrew die wichtigsten Schrauben anzog, holte die KAMOV bereits Nachschub. In rekordverdächtigten 18 Minuten waren alle Teile an Ort und Stelle.

Danke an dieser Stelle an die hieran beteiligten Mannschaften der HELISWISS, DOPPELMAYR und natürlich dem Team vom Ettelsberg, die diese Aufgabe mit Bravour und vor allen Dingen unfallfrei erledigt haben.

21.07.2018

"Home of K1" wächst

Eine moderne Sesselbahnanlage wie unsere 8er Sesselbahn erhält natürlich auch zwei passende Stationsgebäude:

An der neuen Bergstation wurden die Betonarbeiten am Kellergeschoss sowie den Tragfundamenten der Seilbahnanlage abgeschlossen. Im Außenbereich wird derzeit noch eine Stützwand erstellt. Parallel wird die Station bereits wieder mit Erdmaterial angefüllt, damit am 30.07. die Stationstechnik sowie die eigentliche Halle darum montiert werden kann.

Auch die Talstation wächst aus dem Boden. Seilbahnfundamente, Förderbandgrube sowie die tragende Mittelwand wurden betoniert. Derzeit werden Garagierung und Stationshalle auf ihre spätere Höhe aufgefüllt. Parallel entsteht das Traggerüst der Station. Täglich bringen Transporter die Fertigbetonelemente, die inzwischen die Gebäudeform erahnen lassen. Mitte August beginnt dann auch in der Talstation die Montage der Seilbahntechnik.

Der Leitungsgraben ist bereits 400 m oberhalb der Talstation angekommen. Im sensiblen oberen Bereich wurde die Heide wieder angedeckt. Hier erinnert schon heute nicht mehr viel an die intensiven Arbeiten der letzten Monate.

Der Bachdurchlass ist fertig und wird derzeit lagenweise mit Erdmaterial verfüllt, um den Anschluss an den darüber liegenden Straßentunnel "Ruthenaar" herzustellen. Das riesige Erdlager auf dem Gelände wurde hierfür im wahrsten Sinne des Wortes "dem Boden gleich gemacht."

05.07.2018

Erste 8er-D-LINE-Sesselbahn der Welt heißt K1

Im Jahr 2016 führte der Weltmarktführer im Seilbahnbau seine neue "D-LINE"-Generation in den Seilbahnmarkt ein. Nachdem die ersten Kabinenbahnen und 6er-Sessellifte inzwischen erfolgreich laufen, entsteht am Köhlerhagen nun die erste 8er-Sesselbahn dieser Baureihe WELTWEIT!

Da der Baustart leider um ein Jahr verschoben werden musste, teilt sich K1 diesen Titel mit zwei weiteren Bahnen, die parallel in Österreich bzw. den USA gebaut werden.

D-LINE ist der Name der neuesten Seilbahngeneration aus dem Hause Doppelmayr. Darin verarbeitet sind 205 Neuerungen, 31 Innovationen und 14 Patente im Seilbahnbau.
Neben einer Vielzahl von kleinen und großen technischen Finessen, sind es vor allen Dingen folgende Punkte, die K1 für unsere Gäste merklich von bestehenden Bahnsystemen unterscheiden wird:

  • Die Sessel haben eine um jeweils 5 cm breitere Sitzfläche für maximalen Sitzkomfort.
  • Die Sessel sind mit einer ergonomischen Sitzpolsterung ausgestattet.
  • Eine neue Formung der Wetterschutzhauben (Bubbles) vermittelt im geschlossenen Sessel ein großzügiges Raumgefühl.
  • Durch die Dämpfung und Optimierung vieler (beweglicher) Anlagenbauteile ist die D-LINE besonders geräusch- und vibrationsarm ausgeführt.
  • Auch die gänzlich in schwarz und rot gehaltenen Wintersessel werden in Deutschland neue Maßstäbe in Sachen Styling setzen.

Weltneuheit am K1:
Erstmals wird eine Sesselbahn mit zwei Sesselgarnituren für den Wintersportbetrieb und für den Bikebetrieb ausgestattet.
Folgender Ansatz steht für uns hinter dieser aufwändigen Bestückung der neuen Anlage: 
Es stand für uns von Anbeginn der K1-Planungen außer Frage, dass diese 1,5 km lange Sesselbahn für Wintersportler als wichtigstes Komfortmerkmal mit Wetterschutzhauben ausgestattet werden muss!
In der schneefreien Jahreszeit hingegen wird für den Biketransport ein spezieller Sessel mit rückwärtig angebrachten Bikehalterungen benötigt.
Da eine Umrüstung beider Systeme sich zwischen äußerst zeitaufwändig bis praktisch unmöglich bewegt, fiel die Entscheidung zur Anschaffung von zwei separaten Sesselsystemen. Diese Lösung verspricht künftig höchste Flexibilität: Die Sesselbahn kann von einem auf den anderen Tag vom Bike- in den Skibetrieb wechseln – und umgekehrt! Ein zentraler Baustein in unserem Ganzjahreskonzept am Köhlerhagen.

Hintergrund:
Unser Partner in Sachen Seilbahntechnik, die Doppelmayr/Garaventa-Gruppe aus Wolfurt in Vorarlberg (Österreich), ist Weltmarktführer im Seilbahnbau! Ob Schlepplift, Sessel- oder Kabinenbahn, Pendelbahn oder Spezialanfertigung. Ob Gebirge oder urbaner Lebensraum. Überall auf dem Globus stößt man auf eine der inzwischen 14.900 von Doppelmayr gefertigten Seilbahnsysteme. Jährlich kommen über 100 Anlagen hinzu. Mit über 2.700 Mitarbeitern erwirtschaftet die Gruppe rund 800 Mio. € p. a..
Spannende und interessante Einblicke in die Welt der Seilbahnen finden Sie unter www.doppelmayr.com. Detaillierte Produktvideos zum Thema D-LINE unter https://www.doppelmayr.com/systeme/neu-d-line/. Viel Spaß beim Stöbern!

27.06.2018

Tunnelmontage hat begonnen

Große Erdbewegungen finden derzeit im Bereich des Straßendurchlasses "Zur Ruthenaar" statt.

Für die neue Höhe der Ruthenaar-Straße werden insgesamt über 11.000 m³ Erdmaterial bewegt.

Der Verlauf der Straße wird auf über 250 m um bis zu 3 m abgesenkt. Zum Einen geschieht dies um die Mindesthöhe der Sessel zur Straße einzuhalten und zum Anderen um die Piste hinunter zur Talstation in Summe nicht zu steil werden zu lassen.

Der Bereich für den 66 m langen Tunnel ist bereits ausgehoben. Er wird nun mit einem vorgeformten Sandbett versehen, in den die Tunnelröhre ab dem 05. Juli eingebaut wird.
Vorher wird bereits die Halbschale auf den Bachdurchlass der Hoppecke montiert, so dass im Laufe des Juli mit dem Pistenbau auf den Tunneln von unten nach oben begonnen werden kann.

An der Bergstation gehen die Betonarbeiten in den Endspurt. Es wird im Akkord geschalt und betoniert. Und das auch während des Fußball-Länderspiels. Hochachtung!

Bei den Stützen ist derzeit Feinarbeit gefragt. Verkabelung und millimetergenaue Ausrichtung sind angesagt, damit Stützen und Rollenbatterien für den Seilzug bereit sind.
Das Seil wird dann nach vollständiger Fertigstellung der Stützen sowie Antriebs- und Gegenstation aufgezogen. Dies wird voraussichtlich Mitte September geschehen.

22.06.2018

Stützen wurden montiert

Nach den aufwändigen Vorarbeiten der letzten Wochen wurden diese Woche die meisten Stützen aufgestellt.

4-7 und 9-14 stehen. Die Stützen 1-3 werden in Kalenderwoche 26 montiert. Nr. 8 folgt Ende Juli per Helikopter. Mitte Juli beginnt die seilbahntechnische Montage der Stationen.

Der Kabelgraben ist im Steilhang angekommen. Parallel wird bereits an den Rohrleitungen im mittleren bzw. unteren Pistenabschnitt gearbeitet.

Der Bachdurchlass wurde verfüllt und die künftige Bachsohle eingebaut. Am Mittwoch beginnen die ca. einwöchigen Arbeiten am die Arbeiten am Metallprofil, welches den Bachdurchlass / Tunnel nach oben vollenden wird.

Das Untergeschoss der Bergstation wächst derzeit zügig nach oben und auch an der Talstation laufen die Fundamentierungsarbeiten für den Hallenbau an.

18.06.2018

Die erste Stütze steht

Nachdem die Spezialisten der Fa. Doppelmayr mit ihren Montagearbeiten begonnen haben, werden erste Teile der Strecke langsam sichtbar.

So wurden in den vergangenen 14 Tagen sämtliche Teile der Stützen mittels Spezial-LKW an ihren zukünftigen Standort gefahren.
Dort wurde dann die Hauptbestandteile (Stützenschaft, -joch und Rollenbatterien vormontiert und teilweise die Stützenschäfte schon aufgestellt. In dieser Woche wird dann ein großer Teil der Stützen mittels Mobilkran montiert.

Stütze 14 (vor der Bergstation) konnte bereits aufgestellt werden und gibt einen ersten Eindruck auf das Format der neuen Sesselbahn.

Stütze 8 soll an ihren späteren Einsatzort im Steilhang geflogen werden. Der Termin hat sich allerdings verschoben und wird voraussichtlich erst im Laufe des Juli stattfinden. .

Was passiert auf den anderen Teilbaustellen:

  • Die Leitungen sind auf dem Plateau fast vollständig verlegt. Hier wird in Kürze die Heidevegetation wieder auf den Graben aufgebracht.
  • In den Stationen wachsen die Tragfundamente im Eiltempo aus dem Boden. Die Konturen der Bauwerke werden langsam sichtbar.
  • Die Betonarbeiten am Bachdurchlass sind abgeschlossen. Hier wird nun das (Hoch-)Baufeld geräumt und die Tunnelwände von außen verfüllt, damit in der nächsten Woche pünktlich die Arbeiten am Tunneldach beginnen können.

04.06.2018

Montagebeginn

Die letzten Wochen standen im Zeichen der diversen Streckenfundamente. Jetzt beginnen die Doppelmayr-Monteure mit der Montage der ersten Stützen.

Acht der vierzehn Stützenfundamente wurden bereits fertiggestellt. Die restlichen sechs werden ebenfalls in den nächsten Tagen fertig. Unwesentlich später werden auch die Fundamente für die Stationstechnik erstellt, sodass die Montage der Seilbahntechnik nun beginnen kann...

Hierzu wird ein Team aus zwei Monteuren und vier bis sechs Bahnmitarbeitern in den nächsten Wochen sämtliche Stützenbauteile zusammenschrauben und diese mittels Kranwagen auf die Fundamente setzen.
Begonnen wird mit der Vorbereitung der Bauteile für Stütze 8. Diese wird in der 24. KW mittels Schwerlasthelikopter montiert.

Was passiert auf den anderen Teilbaustellen:

  • Die Leitungsverlegung nähert sich mit großen Schritten ihrer größten Herausforderung: Dem Steilhang.
  • In der neuen Talstation entstehen derzeit die Fundamente für die Seilbahntechnik. Im Anschluss beginnen die Arbeiten am eigentlichen Gebäude.
  • die Bodenplatte der Bergstation wurde bereits betoniert. Hier beginnt jetzt der Bau der Wände sowie der Stationssteher für die Seilbahntechnik.

11.05.2018

Stützenfundamente wachsen

Damit die Doppelmayr-Monteure im Juni pünktlich mit ihrer Arbeit beginnen können, werden derzeit die Stützenfundamente erstellt:

Im Tal werden die riesigen Drahtkörbe als Bewehrung für die Stützenfundamente vorbereitet. Diese werden nach und nach mit schwerem Gerät zu ihren Standorten gebracht und dort eingebaut. ...

Damit dies geschehen kann, werden parallel die Baugruben für die mächtigen Sesselbahnstützen ausgebaggert, sowie mit einer Splitt- und Sauberkeitsschicht versehen. Dann wird die Bewehrung eingebaut und die Ankerplatten, auf denen später die Seilbahntechnik aufgeschraubt wird, eingesetzt. Hier ist die Präzision der Baufirmen gefragt, denn die Einbautoleranzen dieser Teile liegen deutlich unter 1 cm! Eine echte Herausforderung.

Straßensperrung: Wir bitten um Verständnis, dass wir die Straße "Zur Ruthenaar" für einige Monate für Fahrzeuge und Fußgänger sperren müssen. Hier starten gerade die Arbeiten am neuen Straßendurchlass. Die Umleitung via Hoppecketalstraße ist ausgeschildert.

Was passiert auf den anderen Teilbaustellen:

  • Die Fundamente des Bachdurchlasses wachsen stetig;
  • ein Schreitbagger gräbt derzeit den Leitungsgraben im Steilhang;
  • an der Bergstation wurde der Baukran für den anstehenden Hochbau aufgestellt.

Save the date: Ein schonender Umgang mit der Natur steht bei der Baumaßnahme ganz vorn. Daher wird in der 24. Kalenderwoche die Stütze Nr. 8 im Steilhang mit einem Helikopter montiert!

30.04.2018

Tiefbauarbeiten

Nach der Baustelleneinrichtung und dem Abschluss diverser Vorarbeiten geht es nun an den verschiedenen Baustellen mit Schwung an die Arbeit:

Während im Tal die Bauarbeiten am Gewässerdurchlass "Hoppecke" begonnen haben, sieht man den Berg hinauf Bagger, Fräsen und Raupen bei der Arbeit ...

So wurde das Baufeld der neuen Bergstation bis auf die Gründungsebene ausgekoffert. Hier beginnen in Kürze die Hochbauarbeiten für das Gebäude, welches künftig die K1-Antriebstation, sowie im Untergeschoss ein Lager für Pistenraupe und Schneeerzeuger beherbergen wird.

Große Erd- und Steinhaufen entlang der Trasse markieren die Baugruben der 14 Seilbahnstützen. Während die Bagger noch mit dem guten Willinger "Vaterboden" kämpfen, entstehen im Tal bereits die Bewehrungskörbe, die später in den Fundamentgruben verbaut werden.

Für den Leitungsgraben wurde der Oberboden sorgfältig abgeschält und seitlich gelagert. In dieser Woche beginnen die Verlegearbeiten. Während dieser Maßnahme werden in den insgesamt ca. 3 km Gräben über 37 km (!) verschiedenster Medien, von der Gussrohrleitung bis zum feinen Datenkabel verlegt.

16.04.2018

Baustart!

Nun geht es los auf den Baustellen am Köhlerhagen. Nachdem die Baufelder erfolgreich auf Bomben und Granatenfunde untersucht wurden, rollen nun die Bagger.

Reges Treiben herrscht daher vom Hoppecketal bis hinauf auf den Ettelsberg. Während die Bodenverbesserungen für die neue Talstation laufen, werden zur Zeit die diversen Teilbaufelder hergerichtet und bestückt. Hier ein erster kurzer Überblick:

Die alte Skibrücke über die Hoppecke wurde entfernt. Hier wurde der Fluß auf ca. 80 m vorübergehend verrohrt und mit den Baumaßnahmen am Bachdurchlass unter der künftigen Skipiste begonnen.

Die Fundamentgruben der ersten Stützen sind ausgehoben und warten auf den Einbau der Bewehrungselemente, welche parallel an der Straße "Zur Ruthenaar" vorbereitet werden.

Auf dem Berg werden erste Energie- und Wasserleitungen von der Bergstation der Kabinenbahn zum Baufeld der neuen Bergstation verlegt. Diese versorgen zunächst die Baustelle und später die Station selbst.

Auf der Grabentrasse werden z. Zt. Teilbaufelder und besonders schützenswerte Geländeabschnitte ein- bzw. ausgezäunt, um den Eingriff in die Natur auf das absolut notwendige Maß zu begrenzen.

Über den weiteren Baufortschritt und sicher viele interessante Details zu "K1" werden wir euch ab sofort an dieser Stelle regelmäßig auf dem Laufenden halten.

05.04.2018

Heckmann-Bau als Generalunternehmer zum Bau beauftragt

04.04.2018: Heckmann-Bau als Generalunternehmer zum Bau von "K1" beauftragt Die Wintersaison 2017-2018 ist nach bemerkenswerten 110 Tagen Geschichte. Unmittelbar nach Ostern fiel nun der Startschuss zu den umfangreichen Bauarbeiten am neuen Sessellift.

Die Liftgemeinschaft Köhlerhagen hat sich für sämtliche Hoch- und Tiefbaugewerke für eine Zusammenarbeit mit dem renomierten Unternehmen HECKMANN-BAU aus dem benachbarten Brilon als Generalunternehmung entschieden.

K1-GF Jörg Wilke: "Wir freuen uns, einen so begeisterungsfähigen, engagierten und vor allem leistungsfähigen Partner für diese komplexe Aufgabenstellung gewonnen zu haben. Wir sind sicher, dass uns Firma Heckmann sämtliche Bauwerke termingerecht erstellen wird, damit wir pünktlich am 01.12.2018 den Fahrbetrieb am Köhlerhagen aufnehmen können."

Fa. Heckmann zeichnet somit für die Tal- und Bergstation, die Stützenfundamente, sämtliche Leitungsgräben sowie die beiden Tunnel im Talbereich nebst Parkflächen verantwortlich.

Der symbolische Spatenstich erfolgte gestern durch die K1-Aufsichtsräte W. Kaessmann, H.J. Kesper, M. Wilke, K. Krämer und G. Kesper, K1-Geschäftsführer Wilke gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Fa. HECKMANN, Josef Thiele, am Baufeld der neuen Talstation.

23.02.2018

K1 erhält LED-Pistenbeleuchtung

Das "K1"-Projekt gilt als das bis dato größte Seilbahnprojekt im Sauerland. Die verbaute Technik entspricht in all seinen Facetten dem modernsten Stand der Seilbahntechnik.

Nun steht es fest: Auch die neue Flutlichtanlage für den Nachtskilauf wird ein technischer Meilenstein.

Damit auch die Köhlerhagenpiste künftig nachts im richtigen Licht erstrahlt, unterzeichnete die Liftgemeinschaft Köhlerhagen vor wenigen Tagen mit Martin Leidl, dem Geschäftsführer der Firma LUMOSA GmbH, den Vertrag über die Lieferung einer der ersten großen Pistenbeleuchtungsanlagen Europas mit energieeffizienter LED-Technik.

"Eine optimale Pistenausleuchtung durch die innovative Mehrmodultechnik, die Langlebigkeit der LED Technik und eine äußerst energiesparende Wirkungsweise zeichnen die neue Anlage aus. Mit diesen Eigenschaften passt das Produkt von LUMOSA hervorragend in unser innovativ nachhaltiges Gesamtkonzept" freut sich K1-Geschäftsführer Jörg Wilke.

Firma LUMOSA ist einer der führenden Anbieter in der Ausleuchtung von Sportstätten. "Mit der neuen Anlage am Willinger Köhlerhagen möchten wir dem internationalen Seilbahnmarkt unsere Kompetenz in der Ausleuchtung von Skipisten präsentieren" erläutert Martin Leidl bei der Vertragsunterzeichnung.

Foto: Von links: Martin Leidl (Lumosa GmbH), Jörg Wilke (Liftgemeinschaft Köhlerhagen).

20.01.2018

Vorbereitung Baufeld Talstation

Das größte Einzelbauwerk der neuen Sesselbahnanlage wird ohne Zweifel die Talstation mit der Garagierungshalle werden. Um im Frühjahr sofort mit den Baumaßnahmen beginnen zu können, wurden bereits einige vorbereitende Arbeiten durchgeführt:

So wurde der Mutterboden abgeschoben und der Asphalt des Baufeldes aufgefräst. Tore, Banden, Mannschaftsbänke, Fangnetze, Zaunanlagen und die bergseitigen Flutlichtmasten wurden demontiert. Die ersten Wochen des Jahres wurden zudem dafür genutzt, dass ehemalige Clubheim zu entkernen und abzureißen. Somit können im Frühjahr, sobald es die Witterung zulässt, die Arbeiten zum Bau der Talstation beginnen.

16.12.2017

Erste Sessel eingetroffen

Der Spruch "Vorfreude ist die größte Freude" passt natürlich sehr gut in die Vorweihnachtszeit. Er passt aber auch hervorragend zu den beiden ersten Sesseln der neuen Köhlerhagen-Anlage "K1".

Diese wurden vor einigen Tagen in Willingen angeliefert. Einer wurde bereits im Besucherzentrum, direkt vor der Tourist-Information aufgebaut.

Dort können alle, die es nicht abwarten können, schon einmal probesitzen und sich auf den Start von "K1" im kommenden Winter freuen.

Hierbei handelt es sich im Übrigen um einen Wintersessel mit Wetterschutzhaube. Im Anfangsausbau kommen hiervon ab Dezember 2018 60 Stück zum Einsatz. Bei den Sommersesseln musste für die Bikehalterungen an der Sesselrückseite leider auf einen Wetterschutz verzichtet werden.

26.10.2017

Erste Projektvorstellung

Endlich ist es soweit:
Erstmals haben wir Pressevertretern zum Auftakt das Bauprojekt K1-Willingen im Detail vorgestellt: Zum Pressebericht.
Bundesweite Abdrucke, Radio O-Töne und ein TV-Bericht sind das Ergebnisse.

16.10.2017

Rodung der Baufelder

Derzeit wird das gute Wetter genutzt, um die diversen Baufelder sowie die Trasse zur Errichtung der neuen Sesselbahn im kommenden Jahr freizustellen.

So wurde bereits der Bereich der neuen Bergstation vom Fichtenbestand befreit. Jetzt geht es an Teile der neuen Skipiste oberhalb der Schlepplift-Talstation "Köhlerhagen 2", die hier künftig leicht verlegt wird.

Zwischen alter und neuer Bergstation wird die bis zu 0,5 m hohe Heide etwas gestutzt um sowohl den Bau- und später Wintersportbetrieb zu ermöglichen.
Zudem bekommt die Sesselbahn ihre aus Sicherheitsgründen vorgeschriebene 20 m breite baumfreie Trasse.

Zu guter Letzt werden noch einige Bäume entlang der Hoppecke entnommen. Hier sollen künftig Skifahrer in Richtung Talstation schwingen bzw. die Sesselbahn bergwärts fahren. Bei planmäßigem Verlauf sollen diese Arbeiten bis Ende Oktober abgeschlossen sein.

11.10.2017

Baubeginn neue Bikestrecken

Was lange währt wird endlich gut. Wenn diese Weisheit stimmt, werden die neuen Bikestrecken am Ettelsberg mit Sicherheit sehr gut. Warum? Seit dem Frühsommer hatte sich der Baustart immer wieder verzögert, da Streckenbauer Diddie Schneider noch diverse Projekte in Europa fertigzustellen hatte und das Wetter nicht immer mitspielte...

Nun ist es aber soweit und der Meister arbeitet sich mit seinem Bagger langsam aber sicher auf der ersten Strecke talwärts.

Beide Strecken starten nahe Gipfelkreuz und führen hinab bis zur Talstation der neuen Sesselbahn "K1". Jede von ihnen wird damit ca. 3 km (!) lang sein. Die parallel verlaufende Freeridestrecke wird ebenfalls von ihrem heutigen Ende bis hinab ins Tal verlängert.

Die erste Strecke wird ein "Flow-Country-Trail", die derzeit beliebteste Streckenart in Europas Bikeparks.

In den Bau der zweiten Strecke wird Streckenpapst Schneider vor allem die Erkenntnisse aus der großen Kundenbefragung 2016 einfließen lassen, sodass hier sicher eine sehr speziell auf die Wünsche unserer Willinger Kunden abgestimmte Strecke entstehen wird.

Das Wetter wird es zeigen, wie viele Meter die Streckenbauer in diesem Jahr noch schaffen. Die endgültige Fertigstellung ist auf jeden Fall für den Spätsommer 2018 vorgesehen.

17.08.2017

Planfeststellungsbeschluss übergeben

Am 17.08.2017 bekamen wir von unserer technischen Aufsichtsbehörde, dem Regierungspräsidium Kassel, den Planfeststellungsbeschluss zum Bau der neuen 8er-Sesselbahn "K1" überreicht.

In seiner Ansprache würdigte Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke die gute, schnelle und pragmatische Zusammenarbeit zwischen den Verfahrensbeteiligten. Besonders hob er die Leistung der beteiligten Fachdezernate, allen voran dem Team des Verkehrsdezernates unter Leitung von Herrn Steinmetz sowie die Mitarbeiterinnen der Oberen Naturschutzbehörde um Frau Müller, in der Bearbeitung dieses anspruchsvollen Verfahrens hervor.

Als nächster Schritt wird der fertige Beschluss nun nochmals zwei Wochen öffentlich ausgelegt. Sollte in der daran anschließenden vierwöchigen Frist keine Klage gegen das Verfahren eingehen, könnte mit dem Bau Anfang Oktober begonnen werden.

02.12.2016

"Waldhotel-Tunnel" fertiggestellt

Die Kreuzung von Straße und Köhlerhagenpiste war in Punkto Gefahr und Komfort sowohl den Fahrzeuglenkern als auch den Wintersportlern schon lange ein Dorn im Auge. Mittels eines 65 m langen und über 5 m breiten Tunnels wurde dieses Manko nun beseitigt.

In der ca. dreimonatigen Bauphase wurden ca. 10.000 m³ bester "Vaterboden" ausgehoben, das Tunnelprofil eingebaut und die Röhre lagenweise wieder eindeckt. Die Piste darüber wurde eingesät und abgesichert.

Gestern wurde die Asphaltdecke auf die neue Zuwegung zum Waldhotel aufgetragen. Ab heute gelangen Angestellte, Lieferanten und Gäste bequem unter der Skipiste hindurch zum Hotel. Die provisorische Baustraße wird in Kürze vollständig zurückgebaut.

Bis zum Bau der Sesselbahn wird die Pistenüberfahrt nur auf einem kleinen Teil nutzbar sein. Im Endausbau wird die Skipiste an dieser Stelle eine Gesamtbreite von ca. 60 Metern haben.

Zudem wird für Mountainbiker und Fußgänger jeweils ein Weg angelegt, der in den Sommermonaten talseitig außen um den Tunnel herumführt. In gleicher bzw. ähnlicher Bauart werden 2018 der Pistentunnel über die Straße "Zur Ruthenaar" und über die Hoppecke entstehen.